Aug
15
2011

Ökostrom liegt im Trend

Das seit der Atomkatastrophe in Japan der Grüne Strom enorm boomt, ist das Angebot hier in Deutschland sehr groß geworden. Aber nicht überall, wo Ökostrom draufsteht, ist auch gleich Ökostrom in der Stromleitung. Denn fast alle Stromversorger bieten mittlerweile die sogenannten Ökotarife an und oft in der Praxis verbirgt sich hinter manche Ökostromtarife leider ein unetikettierter Atomstrom.

Nun stellt sich genau hier die Frage, wer verkauft ausschließlich den grünen Strom und woran erkennt man dies, dass Ökostrom auch wirklich Ökostrom ist. Doch wie unterscheidet man die Seriöse von den unseriösen Anbietern? Und worauf muss der Verbraucher unbedingt achten, dass er wirklich Ökostrom aus Wasserkraft, Sonnenenergie oder aus Windenergie bekommt. Wenn man sich für einen Ökotarif entscheidet, ist es sehr wichtig unbedingt auf die speziellen Gütesiegel zu achten, vom jeweiligen Anbieter des Ökostroms. Mittlerweile existieren speziell für Ökostrom vier verschiedene Gütesiegel.

Grüner Strom Label

Power Label

RECS-Zertifikate

TÜV-Zertifidate

Aber laut Stiftung Warentest sind nur das „Power“ und das „Grüner Strom Label“ vertrauenswürdige Gütesiegel. Diese zwei Labels garantieren mit Sicherheit, dass der gekaufte Ökostrom von dem jeweilen Anbieter aus erneuerbaren Energie stammt. Und genau diese Anbieter mit den Ökostrom Zertifikate liefern mit Sicherheit erneuerbare Energie und bauen außerdem immer neue Anlagen, die auch ins Netz gehen. Aber auch viele Ökostromanbieter tragen zum Teil kein solches Label, da sie nicht nur Ökostrom anbieten, sondern auch fossile Energie sowie auch Atomkraft durch das Netz fließen lassen. Daher ist man als Verbraucher gefordert, wenn man Ökostrom beziehen möchte, sich genaustens zu informieren im World Wide Web oder aber bei der jeweiligen Verbraucherzentrale sowie bei Stiftung Warentest sich alle nötigen Infos einzuholen.

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