Dez
8
2011

Solarmodule für das eigene Dach nutzen

In Zeiten der Energiekrise und des Klimawandels wird es immer wichtiger alternative Energien zu nutzen. Dabei wird die Energieversorgung mit Solarenergie immer beliebter. Bei der Solarenergie wird die im natürlichen Sonnenlicht enthaltene Energie über Solarkollektoren gesammelt und in elektrische Energie umgewandelt, welche direkt nutzbar ist. Wer über ein Eigenheim verfügt, bei welchem eine Ausstattung mit Solarmodulen möglich ist, der sollte sich auf jeden Fall einmal Gedanken über die Selbstversorgung mit Energie machen. In der Regel rentiert sich die Ausstattung des Eigenheimes mit Solarmodulen schon nach wenigen Jahren, oftmals ist es sogar möglich, Strom, welcher nicht für den Eigenbedarf benötigt wird in das örtliche Stromnetz einzuspeisen und auf diese Weise sogar noch etwas Geld zu verdienen. Auf diese Weise rentiert sich die Erstausstattung dann noch schneller. Um den Bedarf Ihres Haushaltes zu ermitteln, wenden Sie sich am besten an einen Fachmann, der Ihren persönlichen Energiebedarf berechnet und die erforderliche Anzahl der Solarmodule ermittelt. Auch ist heute durch die Solarthermie die Umwandlung von Solarenergie in direkt nutzbare Wärmeenergie möglich, so dass Sie auch den Wärmebedarf und den Bedarf an Warmwasser zu einem großen Teil direkt aus Solarenergie von Ihrem eigenen Hausdach direkt decken können.

Das Solarmodul
Das Solarmodul wandelt die im natürlichen Sonnenlicht enthaltene Energie in elektrische Energie um. Es besteht aus einer Glasscheibe, einer transparenten Kunststoffschicht sowie den Solarzellen, welche untereinander mit Drähten verbunden sind. Innerhalb der Solarzellen findet der Umwandlungsprozess der Lichtenergie in elektrische Energie statt. Die optimale Leistung erbringt ein Solarmodul bei einer Temperatur von 25 Grad Celsius sowie einem Lichteinfallwinkel von 90 Grad. Auch die Nord-Süd Ausrichtung eines Solarmodul spielt bei der Berechnung eine erhebliche Rolle. Die Optimalwerte werden in der Realität nahezu niemals erreicht, da beispielsweise auch der Neigungswinkel des Daches sowie die Lage des Hauses berücksichtigt werden muss. Allerdings wird das Solarmodul der Zukunft immer leistungsfähiger, so dass immer höhere Umwandlungsraten erreicht werden. Die genaue Berechnung der erforderlichen Anzahl an Solarmodulen durch einen Fachmann ist in jedem Fall erforderlich.

Die Kosten
Die Kosten der Solaranlage variieren aufgrund der vorhandenen Voraussetzungen zum Teil erheblich, so dass eine exakte Berechnung immer erforderlich ist. Solarmodule sind in der Lage elektrische Energie im Bereich von 850 bis 1050 Kilowattstunden pro Quadratmeter Dachfläche umzuwandeln. Ein Vierpersonenhaushalt beispielsweise benötigt ungefähr 4000 bis 5000 Kilowattstunden elektrische Energie pro Jahr, die Größe der Solaranlage auf dem Dach sollte daher ungefähr sechs Quadratmeter betragen. Darüber hinaus ist es erforderlich zu überprüfen, ob das eingestrahlte Licht auf dem Dach ausreicht, um den Haushalt auch wirklich komplett zu versorgen. Wird ein niedrigeres Gebäude beispielsweise von höheren Gebäuden beschattet, so kann es sein, dass die Bestrahlung durch Sonnenlicht nicht ausreicht. Die Kosten einer Solaranlage, welche einen Vierpersonenhaushalt mit elektrischer Energie versorgen soll, liegen im Mittel bei 10000 Euro. Bei den ansonsten an den örtlichen Stromversorger abgeführten Kosten von 1200 Euro jährlich, hat sich die Anschaffung der Anlage also innerhalb der nächsten zehn Jahre bereits rentiert. Darüber hinaus ist zu beachten, dass Überproduktionen in der Regel in das örtliche Stromnetz eingespeist werden können und sich die Kosten daher noch schneller relativieren. Und bei aller zukünftiger finanzieller Ersparnis ist es schlicht und einfach auch ein gutes Gefühl etwas gutes für die Umwelt und den Klimaschutz zu tun.

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  1. Solar-Module auf dem Dach

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